Ausgangslage: Meine Mutter, 89 jährig, lebt seit 20 Jahren alleine (Vater verstorben 2005), ist körperlich fit, läuft täglich, ihr Haushalt ist sauber, die Einkäufe erledigt sie selbständig, auch bewirtschaftet sie ihren mittelgrossen Garten alleine. Die administrativen Angelegenheiten regle ich ihr schon seit Jahren. Diesen Frühling wurde ihr vorsorglich der Führerschein entzogen, dies nach mehreren (von ihr geforderten) Untersuchen. Ihr Bewegungsradius wurde massiv eingeschränkt, was ihr immer noch missfällt. Bei dem letzten Untersuch (Neurologische Abklärungen und Memory-Tests) wurde die Diagnose beginnende Demenz, Typ Alzheimer diagnostiziert.
Sie vergisst seit längerer Zeit Vieles, wiederholt sich täglich und erinnert sich nicht mehr an bereits Gesagtem. Dies führt teilweise zu unschönen Gesprächen und es entsteht Frust (auf beiden Seiten). Ich habe ihr vorgeschlagen sich Notizen zu machen. Die Antwort lag auf der Hand "sicher nöd, das weiss ich dänk scho no"….tja, leider nein.
Nun suche ich nach einer Lösung, wie ich meine Mutter dabei unterstützen kann? Ich habe schon an eine grosse Agenda gedacht, in welche sie Inputs wie Outputs notieren könnte, um "Vergessenes sichtbar zu machen"
Könnt ihr mir weiterhelfen?
Danke für Rückmeldungen